Fakultät

 

 

Wirtschaftswissenschaftliche-Fakultät

Die Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin ist eine traditionsreiche akademische Lehr- und Forschungseinrichtung. Hervorgegangen ist sie aus dem im Jahre 1886 gegründeten Staatswissenschaftlich-Statistischen Seminar der Friedrich-Wilhelms-Universität zu Berlin und der 1906 eröffneten Berliner Handelshochschule. Die frühen Jahren waren durch Nationalökonomen und Statistiker wie Richard Boeckh, Ladislaus von Bortkiewicz, Gustav von Schmoller, und Adolph Wagner geprägt, später waren illustre Ökonomen wie Theodor Betse, der spätere Nobelpreisträger Wassily Leontief, Heinrich von Stackelberg und Max Weber am Seminar tätig.
Nach dem II. Weltkrieg wurde die Handelshochschule unter maßgeblicher Mitwirkung des bekannten DDR-Ökonomen Jürgen Kuczynski in die neu gegründete Humboldt-Universität zu Berlin integriert.
Nach dem Fall der Mauer wurde die Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät von einer international besetzten Struktur- und Berufungskommission unter Leitung des Bonner Ökonomen Wilhelm Krelle neu aufgebaut und Anfang 1993 wieder eröffnet. Dabei wurden neben Praxisbezug und Internationalität ein hoher wissenschaftlicher Standard, eine interdisziplinäre Ausrichtung sowie eine quantitative (statistisch-mathematische) Orientierung als Kriterien für Berufungen und Forschungsprofil formuliert.
Heute wird im Studium viel Wert auf die enge Verknüpfung von Volks- und Betriebswirtschaftslehre gelegt. Im Mittelpunkt der Betriebswirtschaftslehre stehen Finanzierung, Banken, Versicherungs- und Risikomanagement, Management und Marketing sowie Rechnungswesen, Wirtschaftsprüfung und Steuern. In der Volkswirtschaftslehre liegt der Fokus besonders auf der Wirtschaftstheorie in quantitativer und qualitativer Form.
International steht das Lehr- und Forschungsprofil der Fakultät für Praxisbezug und Internationalität, hohen wissenschaftlichen Standard, interdisziplinäre Ausrichtung sowie eine quantitative (statistisch-mathematische) Orientierung.
www.wiwi.hu-berlin.de

Humboldt-Universität zu Berlin

Wilhelm von Humboldts Idee, eine Universität neuen Typs zu gründen, wurde 1810 Realität. Die Einheit von Lehre und Forschung, die Freiheit der Wissenschaft und eine allseitige Bildung der Studenten wurden nicht nur Leitbild für Preußens neue Alma Mater, sondern weltweit. Eine neue Ära von Universität und Wissenschaft begann.
An ihre Anfänge und die Ideen von Humboldt und anderer Zeitgenossen erinnerte die Universität im Rahmen ihres 200-jährigen Jubiläums 2009 bis 2010. Sie präsentierte sich als „Das moderne Original“. Die Alma Mater trat in den Dialog mit der Stadt Berlin und machte Wissenschaft, Forschung und Lehre erlebbar.
Die Universität durchlief in ihrer 200-jährigen Geschichte viele Wandlungen. Nach einem außergewöhnlichen Prozess der Selbsterneuerung und Umstrukturierung nach der politischen Wende 1990 hat sie hervorragende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Ost und West, aus dem In- und Ausland gewonnen.
Die Humboldt-Universität zu Berlin gehört seit dem 15. Juni 2012 zu den elf Exzellenzuniversitäten Deutschlands. Sie hat in der zweiten Phase der Exzellenzinitiative in allen drei Förderlinien erfolgreich abgeschnitten und mit ihrem Zukunftskonzept „Bildung durch Wissenschaft: Persönlichkeit – Offenheit – Orientierung“ in hohem Maß Anerkennung gefunden. Auch in internationalen Vergleichen erreicht die Universität Spitzenplätze unter den zehn besten deutschen Hochschulen. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erforschen gesellschaftlich relevante Themen und Fragen der Zukunft und kommunizieren die Ergebnisse an die Öffentlichkeit. Die Humboldt-Universität setzt alle Kräfte ein, um ein Ort herausragender Forschung und Lehre zu sein. Sie fördert junge Talente und will über den universitären Rahmen hinaus positive Wirkung auf Wirtschaft und Gesellschaft entfalten.
www.hu-berlin.de